Minggu, 02 Januari 2011

Die Welt heißt 2011 willkommen


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Spektakel: Das Feuerwerk am Brandenburger Tor

Feuerwerk, viel Sekt und gute Laune: Milliarden Menschen auf dem Globus haben das neue Jahr begrüßt. Die größte Silvesterparty Deutschlands fand wieder in Berlin statt.

BILD BERLIN- Date Samstag 1 January 2011 In der deutschen Hauptstadt kamen nach Angaben der Veranstalter rund eine Million Menschen am Brandenburger Tor zusammen, um sich pünktlich um Mitternacht in die Arme zu fallen. Unter dem Motto "Architektur am Himmel" erhellte ein Feuerwerk des Künstlers Gert Hof fast 15 Minuten lang den historischen Schauplatz in Berlin-Mitte. Auch andernorts in Deutschland stiegen unzählige Raketen in den Himmel. Zwar waren Feuerwehren und die Polizei in zahlreichen Regionen im Dauereinsatz, größe Zwischenfälle wurden aber nicht gemeldet.

Bildunterschrift: Bester Stimmung: Besucher der größten Silvesterparty Deutschlands

Auch in anderen europäischen Metropolen strömten Menschenmassen zu öffentlichen Feiern. In London hielt auch der Nebel die Besucher nicht davon ab, für das Feuerwerk an der Themse Schlange zu stehen. In Paris drängelten sich die Menschen vor allem auf der Prachtmeile Champs-Elysées. Auf ein buntes Spektakel am Himmel musste in der Stadt an der Seine allerdings verzichtet werden. Feuerwerkskörper waren verboten, um Brände und Verletzte zu vermeiden. Im krisengeplagten Griechenland blieben Riesenfeuerwerke in diesem Jahr ebenfalls aus: Angesichts der Finanznot wurde auch an den Feierlichkeiten gespart.

Feierlaune trotz Blizzard

Auf dem Times Square in New York beobachten Hunderttausende Menschen, wie traditionell eine Glitzerkugel über ihren Köpfen herabgelassen wurde. Der Winterdienst der US-Metropole hatte in den Tagen zuvor hart daran gearbeitet, den Platz mit den vielen bunten Leuchtreklamen im Herzen Manhattans vom Schnee zu befreien. Vor knapp einer Woche hatte ein Blizzard über New York mehr als 80 Zentimeter Neuschnee abgeladen.

Angenehmere Temperaturen herrschten in Rio de Janeiro, wo die Partygänger den Strand von Copacabana bevölkerten. Sie bekamen dort nicht nur ein Feuerwerk, sondern auch erstmals das Logo für die 2016 in Rio geplanten Olympischen Spiele zu sehen.

Kiribati macht den Anfang

Begonnen hatte das neue Jahr 2011 bereits am Freitag um genau 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) - und zwar im Pazifikstaat Kiribati. Drei Stunden später wurde dann in der australischen Hafenstadt Sydney der Jahreswechsel mit einem Riesenfeuerwerk zelebriert - angeblich dem teuersten und größten der Welt.

Bildunterschrift: Das Feuerwerk in Sydney soll fünf Millionen Dollar gekostet haben

Gefeiert wurde auch auf der Internationalen Raumstation ISS: In der Silvesternacht überquerte die Internationale Raumstation gleich 16 Mal die Datumsgrenze. Nicht gefeiert wurde hingegen in China, da dort das neue Jahr nach dem chinesischen Mondkalender dieses Mal erst am 3. Februar begrüßt wird.(www.dw-world.de)

Blutiger Bombenanschlag auf Christen


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Am Morgen danach: Der Anschlagsort in Alexandria

In Ägypten haben Terroristen ein Blutbad angerichtet: Beim Anschlag mit einer Autobombe auf eine christliche Kirche wurden in Alexandria mindestens 21 Menschen getötet.

BILD Ägypten - Date Samstag 1 January 2011 Die Terroristen schlugen in der Nacht zum Samstag (01 January 2011) zu, als die koptischen Christen eine Neujahrsmesse feierten. Der Sprengsatz war in einem Auto vor der Kirche versteckt. Die Terroristen hätten etwa 100 Kilogramm Sprengstoff benutzt, heißt es aus ägyptischen Sicherheitskreisen. Durch die heftige Explosion wurde auch eine nahegelegene Moschee beschädigt. Unter den mehr als 40 Verletzten befinden sich einige Muslime.

Tat von El Kaida?

Zu dem Attentat in der Hafenstadt Alexandria bekannte sich bisher niemand. Doch erst kürzlich hatte eine Gruppe mit Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida den Christen im ganzen Nahen Osten mit Anschlägen gedroht. Die Islamisten werfen der koptischen Kirche in Ägypten vor, zwei Frauen als "Geiseln" zu halten, die angeblich zum Islam übertreten wollen, um ihre Ehen scheiden lassen zu können. Die Suche nach den Attentätern laufe auf Hochtouren, versicherte der Gouverneur von Alexandria, Adel Labib.

Bildunterschrift: Direkt nach dem Anschlag kam es am Tatort in Viertel Sidi Beschr zu Protesten wütender Christen

Ägyptens Staatspräsident Hosni Mubarak rief Christen und Muslime eindringlich auf, gegen die "Kräfte des Terrorismus" Geschlossenheit zu demonstrieren. Alle Ägypter sollten sich gegen jene wenden, die die Sicherheit des Landes, seine Stabilität und die Einheit der Bürger bedrohten, erklärte Mubarak.

Minderheit wird diskriminiert

Die Kopten sind die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten. Im überwiegend muslimischen Ägypten gehören der Gemeinschaft etwa zehn Prozent der rund 80 Millionen Einwohner an. Im Alltag sehen sich die Kopten häufig Diskriminierungen und Benachteiligungen ausgesetzt. Schon in den vergangenen Jahren gab es immer wieder tödliche Auseinandersetzungen zwischen Kopten und Muslimen. .(www.dw-world.de)

Kritik an der Bahn wächst


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Viele Züge bleiben wegen des Schnees und der Kälte einfach liegen

Wegen des anhaltenden Winters reißen die Probleme bei der Deutschen Bahn nicht ab. Verspätungen, liegengebliebene Züge und verärgerte Passagiere gehören weiter zur Tagesordnung. Nun ist sogar der Bund eingeschritten.

BILD DEUTSCHE-Date 29 Dezember 2010 Bislang wurden die Probleme von der Deutschen Bahn heruntergespielt. Das Unternehmen mache alles, um die Fahrgäste trotz des strengen Winters an ihre Reiseziele zu bringen, hieß es. Doch wegen der anhaltenden Verspätungen, Ausfälle und empörter Fahrgäste dringt jetzt sogar der Bund als Eigentümer auf mehr Investitionen bei der Bahn. "Wir müssen feststellen, dass das technische Material bei der Bahn ganz offensichtlich nun den zweiten Winter sich als nicht ausreichend erwiesen hat", sagte Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle vom Bundesverkehrsministerium. Im Aufsichtsrat müsse besprochen werden, "wie wir die Investitionen erhöhen, damit wir mehr Material, mehr Reserve zur Verfügung haben, um diese Ausfälle zu vermeiden". Mit Bahnchef Rüdiger Grube sei er darüber in einem Gespräch einig gewesen, sagte Scheurle.

Bahn muss sich besser auf Winter vorbereiten

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Reisende müssen sich auch weiterhin auf Verspätungen einstellen

Weitere Verkehrspolitiker fordern von der Deutschen Bahn, sich auf den kommenden Winter besser vorzubereiten. Die Bahn müsse alle verfügbaren Züge in Europa leasen oder kaufen, um für 2011 besser gewappnet zu sein und eine größere Fahrzeugreserve zu haben, sagte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Winfried Hermann, der Mittwochausgabe (29.12.2011) des Berliner "Tagesspiegel". Solange es Probleme im Inland gebe, müsse man auch auf die Expansion im Ausland verzichten, etwa auf die ICE-Strecke nach London ab 2013, sagte der Grünen-Politiker. Der SPD-Verkehrsexperte Uwe Beckmeyer forderte die Bundesregierung auf, die Bahn durch die geplante Dividende von 500 Millionen Euro nicht zu schwächen. Das Unternehmen brauche jeden Cent, um in besseres Material zu investieren.

Mangel bereits im Oktober bekannt

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Fahrgäste sind wegen der Unannehmlichkeiten empört

Der Bahn war nach "Tagesspiegel"-Informationen bereits Ende Oktober klar, dass der Winter schwierig werden würde. In einem Bericht mit dem Titel "Prävention Winter 2010/2011" schreiben die Manager den Abgeordneten im Verkehrsausschuss auf, wo die Schwachstellen des Konzerns liegen. Man habe nicht genügend Züge zur Verfügung für "außergewöhnliche Ereignisse", heißt es darin. Neun Prozent der ICE-Flotte seien wegen häufiger Werkstattaufenthalte und langfristiger Reparaturen nicht verfügbar.

Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle angekündigt. Es bleibt kalt, mitunter wird mit Glatteis gerechnet. Wer vom Auto auf die Bahn umsteigen möchte, kommt dann möglicherweise auch nicht unbedingt ans Ziel. .(www.dw-world.de)

Keine Begeisterung für den Euro in Estland


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Estnische Euro-Münzen zeigen den baltischen Staat auf der Rückseite

Der kleine baltische Staat Estland wird am 1. Januar 2011 Mitglied der Eurozone. In den letzten 100 Jahren hatten die Esten acht verschiedene Währungen. Der Euro soll länger bleiben.

BILD Estland-Date 28 Dezember 2010 "Mein Opa", so erzählt Anti Poolamets, "hat acht Währungen erlebt. Drei Währungen während der Revolutionszeit, die Krone in den Zwanziger Jahren, Besatzungsgeld während der Nazizeit, verschiedene Rubel in der Sowjetunion, dann wieder die estnische Krone seit 1992 - und jetzt also der Euro!" Anti Poolamets, Jurist und Historiker aus Tallinn, kämpft gegen die europäische Gemeinschaftswährung Euro. Er will die Krone behalten, die er als Symbol der Unabhängigkeit seines jungen Staates ansieht.

1991 wurde die ehemalige Sowjetrepublik Estland als unabhängiger Staat anerkannt. "Wer die Währung herausgibt, hat die Macht", meint Poolamets, der im Internet eine Kampagne gegen den Euro organisiert hat. Nach seinen Angaben zeigen Meinungsumfragen, dass die Esten den Euro ebenfalls ablehnen. Die estnische Regierung solle erst einmal abwarten, ob sich der Euro aus seiner Krise befreien kann.

Krone war nie unabhängig

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Anti Poolamets hält den Euro für die Titanic der Währungen

Anti Poolamets ist im Finanzministerium durchaus bekannt. Die Pressesprecherin des Ministers verdreht beim Erwähnen seines Namens die Augen. Und Minister Jürgen Ligi wird nicht müde, die Argumente der Euro-Gegner zu zerpflücken. "Die estnische Krone war nie eine unabhängige Währung", so Finanzminister Jürgen Ligi. "Sie war von Anfang an an die Deutsche Mark und dann an den Euro gekoppelt. Wir haben den Wechselkurs in 18 Jahren nie verändert. Die Deutschen und die Eurozone haben unsere Währungspolitik gemacht und wir sind gut damit gefahren."

Den Euro jetzt als Bargeld einzuführen sei eigentlich nur ein kleiner Schritt und zeige möglichen Investoren, dass Estland seine finanzpolitischen Hausaufgaben gemacht hat. Die Staatsverschuldung ist die niedrigste in der gesamten EU. Nach einem bitteren Einbruch in der Wirtschaftkrise 2008 und 2009 wächst die Wirtschaft des baltischen Tigers Estland nun wieder. Die öffentlichen Haushalte wurden konsolidiert. Die Inflation, die 2007 noch die Einführung des Euros verhindert, liegt unter den geforderten zwei Prozent pro Jahr.

Das Finanzministerium hat Jürgen Ligi mit einem riesigen Euro-Plakat verkleiden lassen. "Der Euro wird für viele Jahre die Währung in Estland sein. Wir sind auch bereit, uns am Rettungsschirm für schwächelnde Euro-Staaten angemessen zu beteiligen", sagt der Finanzminister im DW-Interview. Vom 1. Januar 2011 an wird er formal gleichberechtigt mit den Finanzministern der übrigen 16 Euro-Länder am Tisch sitzen und seine 1,3 Millionen Landsleute in Brüssel vertreten.

Die kranke Braut

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Werbung für den Euro am Finanzministerium

Die Esten fremdeln noch ein wenig mit dem neuen Geld. "Diese ganzen Münzen sind sehr unbequem", stöhnt der Taxifahrer vor dem Finanzministerium. Bislang gab es die estnische Krone bei einem Kurs von 15 Kronen zu einem Euro hauptsächlich in Scheinen. Der Euro und die Cents kommen in dicken Münzen daher. "Ich werde ein neue Geldbörse und eine andere Kasse brauchen", so der Taxifahrer. Die Studentin Evelyn Tamm ist auch nicht so richtig begeistert. Zwar brauche sie auf Reisen nach Europa jetzt nicht mehr umzutauschen, aber diese ständige Umrechnerei im Kopf, wenn sie in den Laden in Tallinn geht, fällt ihr schwer. "Meine Mutter, die schon den Übergang vom russischen Rubel zur Krone mitgemacht hat, hat mir erzählt, dass man nach einigen Monaten aufhört umzurechnen. Mal sehen", sagt Evelyn Tamm.

Die Münzen sind für Maris Hellrand, eine Kommunikationsmanagerin in Tallinn, nicht das große Problem. Schließlich zahle man in Estland fast alles mit der Kreditkarte, auch kleine Beträge. Angesichts der Eurokrise müsse man schon fragen, ob es richtig sei, gerade jetzt "die kranke Braut" zu heiraten, sagt Maris Hellrand. Sie glaubt vielmehr, dass durch den Euro die Lebenshaltungskosten bereits im vergangenen Herbst drastisch gestiegen sind. Der estnische Finanzminister Jürgen Ligi schiebt die Preissteigerungen dagegen auf teure Lebensmittel und Energiepreise auf den Weltmärkten. Mit dem Euro habe das nichts zu tun.

Euro kein Teuro?


Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Finanzminister Ligi ist Euro-Fan von Amts wegen

Diese Auffassung teilt Michael Stenner von deutsch-estnischen Handelskammer in Tallinn. Die Regierung habe sehr darauf geachtet, die Preisbildung transparent zu machen. Er glaube nicht, dass es zu Preisaufschlägen bei Restaurants oder Hotels kommen werde, wie bei der Euro-Einführung in Deutschland 2002. Michael Stenner muss es wissen: Er führt selber ein Luxushotel in der Altstadt von Tallin.

Der Handel zwischen Estland und der Euro-Zone werde im Volumen nicht explodieren, so Michael Stenner. Dadurch, dass der Umtausch und komplizierte Banküberweisungen wegfielen, werde der Handel aber insgesamt einfacher. Vor allem zeige Estland möglichen Investoren, dass es weiter sei als die beiden anderen baltischen Staaten Litauen und Lettland, die mehr unter der Wirtschafts- und Finanzkrise leiden. "Nächstes Jahr haben wir ja auch einen Doppeleffekt: Die Euroeinführung und Tallinn als Kulturhauptstadt Europas. Das könnte mehr Besucher und Gäste nach Tallinn bringen." .(www.dw-world.de)

Sabtu, 25 Desember 2010

Weihnachtsbotschaft für Frieden und Toleranz


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Benedikt ruft zu einem friedlichen Miteinander auf

Papst Benedikt XVI. hat zu Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt gerade auch in Zeiten der Krise aufgerufen. Nach seiner Weihnachtsbotschaft spendete der Papst den traditionellen Segen Urbi et Orbi.

BILD-Date Samstag 25 Dezember 2010
Vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom setzte sich Papst Benedikt XVI. in seiner Weihnachtsbotschaft für die "volle Achtung der Religionsfreiheit" aller Gläubigen ein. Benedikt verurteilte die Diskriminierungen und die Verfolgung von Christen in zahlreichen Ländern.

"Die Nachricht von Weihnachten ist Licht auch für die Völker, für den gemeinsamen Weg der Menschheit", machte der Papst den Gläubigen weltweit Hoffnung. "Das Licht von Weihnachten strahle von neuem in jenem Land auf, wo Jesus geboren wurde, und leite Israelis und Palästinenser bei der Suche nach einem gerechten und friedlichen Zusammenleben", sagte Benedikt am Samstag (25 Dezember 2010) von der Loggia des Petersdomes aus. Er verwies auf den Schmerz der christlichen Gemeinden im Irak und im Nahen Osten und rief die Nationen zu einer aktiven Solidarität mit all jenen auf, die dort verfolgt und diskriminiert würden. Der Papst erwähnte auch die Christen in China, die trotz eingeschränkter Religions- und Gewissensfreiheit zu ihrem Glauben stehen sollten.

Bildunterschrift: Der Papst spendet den traditionellen Segen Urbi et Orbi

Danach spendete der Papst den traditionellen Segen "Urbi et Orbi - der Stadt und dem Erdkreis." Zum Abschluss wünschte das Oberhaupt der katholischen Kirche in zahlreichen Sprachen ein frohes Weihnachtsfest, darunter auch in seiner Muttersprache Deutsch. Für Benedikt ist es bereits das sechste Weihnachtsfest seit seiner Wahl zum Papst.

Der Vatikan hatte in diesem Jahr die internationale Verbreitung der Zeremonien deutlich verstärkt. Erstmals wurde die Live-Übertragung der Christmette im Internet mit einem Kommentar auf Chinesisch und zum «Urbi et orbi» auf Arabisch unterlegt. Damit verbunden war auch eine veränderte Formel der Praxis des Ablasses: Kurienkardinal Agostino Cacciavilla kündigte an, dass mit dem feierlichen päpstlichen Weihnachtssegen ein vollkommener Ablass - also der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen - verbunden sei. Dies gelte für die Gläubigen auf dem Petersplatz sowie für all diejenigen, die den Segen über Hörfunk und Fernsehen oder über die neuen Kommunikationswege des Internets empfangen.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Der Papst gedenkt der Geburt Jesu Christi vor mehr als 2000 Jahren
Christmette in Rom


Begonnen hatten die Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan mit der traditionellen Christmette. Dabei rief der Papst vor den mehr als 10.000 Gläubigen in der festlich geschmückten Basilika eindringlich zur Achtung der Menschenwürde, zu mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit sowie zum Schutz des Lebens auf.

Auf dem Petersplatz verfolgten unzählige Gläubige und Touristen trotz strömenden Regens die von TV-Sendern in alle Welt übertragene Messe auf Videoleinwänden. Starke Sicherheitsvorkehrungen des Vatikans während der Messe sollten einen Vorfall wie vor einem Jahr verhindern.

Damals hatte sich eine psychisch kranke Frau kurz vor der traditionellen Weihnachtsmesse auf den Papst gestürzt und ihn zu Boden gerissen. Benedikt XVI. wurde dabei aber nicht verletzt.

Bildunterschrift: Der Papst in der Vatikan-Basilika

Vor Beginn der Messe hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche die Krippenlandschaft auf dem Petersplatz gesegnet. Er zündete am Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast ein Licht als Symbol des Friedens an. Die aus dem Jahr 1842 stammende Krippe zeigt die Weihnachtsszene im Stall zu Bethlehem.

Weihnachtsmesse in Bethlehem

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, in Bethlehem

Bereits am Freitagnachmittag war die traditionelle Weihnachtsprozession aus Jerusalem ins benachbarte Bethlehem im Westjordanland gezogen. Palästinensische Christen und Besucher aus aller Welt bereiteten den Teilnehmern, die vom lateinischen Patriarchen Fouad Twal angeführt wurden, einen feierlichen Empfang. An der Mitternachtsmesse in der von der israelischen Mauer umgebenen Stadt im Westjordanland nahm auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas teil. Bethlehem hofft bis zum Jahresende auf eine Rekordzahl von bis zu zwei Millionen Besuchern für 2010, die Hotels der Stadt sind ausgebucht.

Israel hatte für die Weihnachtszeit etwa 7000 Reisegenehmigungen für Palästinenser aus dem Westjordanland ausgestellt, zudem erhielten mehrere hundert christliche Palästinenser im Gazastreifen israelische Passierscheine für eine Reise ins Westjordanland. 200 Christen aus arabischen Staaten erhielten israelische Einreisegenehmigungen.

Für die Christen im Nahen Osten wurde die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr von einem Anschlag auf eine Kirche in der irakischen Hauptstadt Bagdad erschüttert. Bei dem Selbstmordattentat wurden 44 Gläubige und zwei Priester sowie sieben Sicherheitskräfte getötet. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR trieb der Anschlag vom 31. Oktober mehrere tausend Christen zur Flucht aus dem Irak. Zu dem Verbrechen bekannte sich das Terrornetzwerk El Kaida. In Bagdad wurden in diesem Jahr die Mitternachtsmessen abgesagt.

Aufruf zur Mitmenschlichkeit

Bildunterschrift: In der Geburtskirche in BethlehemFür die orthodoxe Kirche rief Patriarch Bartholomaios I., das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, zu mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit zu Weihnachten auf. "Unermesslich sind die Scharen der Arbeitslosen, der Verarmten, der Obdachlosen und der Jugendlichen, die um ihre Träume gebracht sind", schrieb der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel in seiner in Istanbul veröffentlichten Botschaft.

Die orthodoxen Kirchen von Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Albanien und Finnland feiern Weihnachten wie die überwiegende Mehrheit der Christenheit am 25. Dezember. (DE-WORLD.DE)

Weihnachten mit Eis und Schnee


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:

Das Weihnachtsfest steht in Deutschland und weiten Teilen Europas auch im Zeichen von Schnee und Eis. Zahlreiche Verkehrsverbindungen sind gestört.

BILD-Date Samstag 25 Dezember 2010
Nach weiteren Schneefällen in der Nacht zum ersten Weihnachtstag (25.12.2010) bleiben in Deutschland für einen Streifen von Baden-Württemberg nach Thüringen und Sachsen Warnungen vor unwetterartigem Schneefall in Kraft.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Personenzug auf der Strecke Stralsund-Berlin

Massenhaft Schnee gibt es auch im Norden: Weil Sturmböen den Schnee zu immer neuen Hürden auftürmten, sind viele Straßen unpassierbar. Schon am Heiligabend hatten heftige Schneefälle und Vereisungen für erhebliche Störungen gesorgt. In der Nacht zum Freitag waren fünf Schnellzüge auf der vielbefahrenen Strecke Hannover-Berlin liegen geblieben und konnten erst nach Stunden ihre Fahrt fortsetzen. Der Verkehr auf der wichtigen europäischen West-Ost-Verbindung rollt inzwischen wieder. In Norddeutschland blockierten vereiste Fahrleitungen und umgestürzte Bäume den Bahnverkehr. In Mecklenburg-Vorpommern wurde die Zugverbindung zur Urlauberinsel Rügen eingestellt, auf Usedom blieben die Züge stehen. In Rostock mussten Urlauber, die mit dem Zug nach Süden wollten, unverrichteter Dinge umkehren.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Viele Züge fielen aus

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass es auch am ersten Weihnachtsfeiertag zu Einschränkungen im Zugverkehr kommen könne. Betroffen seien besonders der Norden des Landes und die Küstengebiete.

Auch auf Autobahnen und Fernstraßen im Norden und Westen Deutschlands gab es massive Behinderungen. Das extreme Winterwetter brachte vielerorts den öffentlichen Nahverkehr ebenfalls zum Erliegen. In der Kleinstadt Stolberg bei Aachen waren die Schneemassen so groß, dass die Kirchengemeinden dort sogar ihre Heiligabend-Gottesdienste absagen mussten.

Der Düsseldorfer Flughafen, der seinen Betrieb vorübergehend eingestellt hatte, konnte zwar wieder geöffnet werden, dennoch gab es Frust für Weihnachtsurlauber, da viele der gestrichenen 65 Starts und Landungen Urlaubsflüge betrafen. Dagegen blieb die Lage am Flughafen Frankfurt am Main, dem wichtigsten deutschen Drehkreuz, ruhig.

Bildunterschrift: Immer wieder beeinträchtigen Schnee und Eis den Flugverkehr

Winterweihnacht in Europa

Am Pariser Großflughafen Roissy-Charles de Gaulle entspannt sich nach hunderten Flugausfällen an Heiligabend inzwischen die Lage. Rund 200 Passagiere mussten die Nacht in Feldbetten verbringen. Für Samstagvormittag waren die meisten Flüge aber pünktlich angekündigt, die französische Luftfahrtbehörde erwartet weitgehend normalen Verkehr.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle

Gegen Mitternacht hatte Verkehrsstaatssekretär Thierry Mariani die feststeckenden Passagiere besucht. Er kritisierte eine schlechte und verspätete Information der Fluggäste. Die Regierung werde prüfen, wer dafür die Verantwortung trage und Anfang Januar aus dem Chaos "Konsequenzen ziehen", sagte Mariani.

Der Grund für das Weihnachtschaos war ein Mangel an Glykol. Die Flughafenbetreiber hatten nicht ausreichend von dem Frostschutzmittel für die Enteisung der Flugzeuge gelagert. Das nötige Glykol wurde aus Deutschland und den USA herangeschafft.

In Belgien sorgten massive Schneefälle für lange Staus auf den Autobahnen und für ein LKW-Fahrverbot. In der Hauptstadt Brüssel bleiben Straßenbahnen und Busse in den Depots. In London entspannte sich die Situation am Flughafen Heathrow. Auch auf anderen britischen Flughäfen verlief der Betrieb nach dem Winterchaos der vergangenen Tage wieder größtenteils normal. Nach wie vor kam es aber zu Einschränkungen im Zugverkehr.

Verfrühter Frühling im Süden

Dagegen erlebt Griechenland ungewöhnlich warmes Weihnachtswetter. Im Westen Kretas wurden Heiligabend im Ferienort Falassarna 27,9 Grad Celsius gemessen, teilte das Nationale Wetteramt (EMY) am Samstag mit. In Athen stieg die Temperatur am ersten Weihnachtstag schon um neun Uhr morgens auf 18 Grad. Grund für die Wärme sind südliche Winde, die seit Tagen warme Luft aus der Sahara bringen.

Auch im Bulgarien begann das Weihnachtsfest fast frühlingshaft: In Achtopol am Schwarzen Meer wurden 15 Grad gemessen, allerdings soll es über die Weihnachtsfeiertage auch regnen. (DE-WORLD.DE)

Anschlag auf UN-Organisation in Pakistan



Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Die Verletzten werden notdürftig in einem Krankenhaus in Peschawar versorgt

Terroranschlag auf Lebensmittel-Ausgabestelle der UN im Nordwesten Pakistans: Mindestens 40 Menschen werden getötet, mehr als 70 verletzt. Der verheerende Anschlag wurde laut Polizei von einer Frau verübt.

BILD-Date Samstag 25 Dezember 2010
Die mit einer Burka bekleidete Selbstmordattentäterin warf nach Angaben des Behördenvertreters Tariq Khan am Samstag (25.12.2010) in der Stadt Khar zunächst zwei Handgranaten in die Menge. Anschließend zündete sie ihre Sprengstoffweste.

"Überall Blut und menschliches Fleisch"

Ein Augenzeuge, der Verletzungen an den Beinen erlitt, sagte, er habe mit weiteren Flüchtlingen auf die Ausgabe von Coupons gewartet, als es eine laute Explosion gegeben habe. "Wir dachten, jemand hätte eine Rakete abgefeuert", erklärte Akbar Jan im Krankenhaus. Binnen Sekunden habe es zahlreiche Verletzte gegeben. "Jeder hat geschrien. Überall war Blut und menschliches Fleisch."

Lebensmittel-Ausgabestelle im Visier der Terroristen

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Auf der Suche nach einem Arzt...

Ziel der Bluttat in der Stammesregion Bajaur im Grenzgebiet zu Afghanistan war eine Station, in der das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und andere Organisationen Lebensmittel verteilen. Das Welternährungsprogramm versorgt besonders in dieser Region Hunderttausende Menschen, die wegen des Kriegs gegen die radikal-islamischen Taliban und der Flutkatastrophe ihre Heimatdörfer verlassen mussten. Mehr als 2,5 Millionen Flüchtlinge werden allein im Grenzgebiet zu Afghanistan von UN-Helfern versorgt.

Nach dem verheerenden Anschlag beschloss die UN-Organisation, ihre Hilfslieferungen für den Nordwesten Pakistans aus Sicherheitsgründen zunächst auszusetzen.

Mindestens 40 Aufständische getötet

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Pakistans Armee fahndet nach Terroristen

Bei Angriffen der Streitkräfte auf mutmaßliche Verstecke der Aufständischen im Nordwesten des Landes sind nach Angaben eines Behördensprechers mindestens 40 Menschen getötet worden. Hubschrauber hätten Stellungen der Rebellen in den Dörfern Baizai und Lakro unter Beschuss genommen, ergänzte ein hochrangiger Vertreter des Bezirks Mohmand. Der Nord-Westen Pakistans gilt als Rückzugsgebiet der Taliban und Aktivisten des Terrornetzwerks El Kaida. (DE-WORLD.DE)

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