Senin, 28 Juni 2010

Im Viertelfinale wartet Argentinien


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Zweifacher Torschütze Müller

Fußball-Deutschland steht Kopf. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw setzte sich in einem packenden Achtelfinale klar gegen das Team Englands durch – auch wenn das Spiel lange auf Messers Schneide stand.


Das war ein weiterer Klassiker. Deutschland setzte sich in einem dramatischen Achtelfinale mit 4:1 (2:1) gegen England durch. Matchwinner war der zweifache Torschütze Thomas Müller. Die weiteren Treffer für die deutsche Mannschaft erzielten Miroslav Klose und Lukas Podolski. "Das war über weite Strecken eine grandiose Leistung meiner jungen Mannschaft. Es hat auch mir Spaß gemacht zuzuschauen", sagte Bundestrainer Joachim Löw nach dem Abpfiff mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.

Klose und Podolski treffen

Die deutsche Mannschaft war vor 40.510 Zuschauern im Stadion von Bloemfontein konzentriert in das Spiel gestartet. Bereits in der fünften Minute tauchte Spielmacher Mesut Özil alleine vor Englands Keeper David James auf. Doch Özil schoss zu zaghaft, James konnte parieren.

Bildunterschrift: Nach Kloses feiner Einzelleistung zappelt der Ball erstmals im Netz

Ein katastrophaler Stellungsfehler der Engländer führte zur Führung des deutschen Teams in der 20. Minute: Nach einem weiten Abschlag von Torwart Manuel Neuer war die englische Abwehr nicht im Bilde. Klose setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und schob den Ball im Fallen an James vorbei ins Netz. Für den 32-Jährigen war es in seinem 99. Länderspiel der 50. Treffer, zudem bereits sein 12. Tor bei Weltmeisterschaften. In der 31. Minute hatte Klose nach Zuspiel von Müller das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend am englischen Keeper. Besser machte es eine Minute später Podolski, der nach einem tollen Zuspiel von Müller frei stehend aus spitzem Winkel James tunnelte und ins lange Eck des englischen Tors traf – Podolskis 40. Länderspieltor. Die Engländer wirkten geschockt, fanden aber dank der deutschen Abwehr wieder zurück ins Spiel. In der 37. Minute sprang Jérôme Boateng bei einer Flanke nicht hoch, Manuel Neuer kam nicht entschlossen genug heraus und Matt Upson köpfte zum 1:2 ein.

Erinnerung an Wembley

Bildunterschrift: Die umstrittenste Szene des Spiels: der Ball war eindeutig hinter der Linie

Eine Minute später sorgte eine Szene für große Aufregung, die an das berühmte Wembley-Tor im WM-Finale 1966 erinnerte: ein Schuss Frank Lampards von der Strafraumgrenze landete an der Latte des deutschen Tors. Von dort tropfte der Ball deutlich hinter die Linie, dann wieder an die Latte, ehe Neuer das Leder griff. Schiedsrichter Jorge Larrionda und sein Assistent Mauricio Espinosa, beide aus Uruguay, ließen weiterspielen. Eine klare Fehlentscheidung. Die knappe 2:1-Führung für das deutsche Team zur Pause war deshalb glücklich, von den Spielanteilen her aber durchaus verdient.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Sturmlauf der Engländer. In der 52. Minute landete ein Freistoß von Lampard aus 38 Metern an der Latte. Die deutsche Abwehr wackelte bedenklich. Torwart Neuer musste mehrmals in höchster Not klären, etwa in der 57. Minute, als sich Philipp Lahm von Jermain Defoe überlaufen ließ und frei vor dem deutschen Tor auftauchte.

Es müllert

Mitten in die Drangphase der Engländer fiel die Vorentscheidung: In der 67. Minute konterte das deutsche Team wie aus dem Lehrbuch. Müller spielte den Ball auf Schweinsteiger, erhielt das Leder an der Strafraumgrenze wieder zurück und vollendete mit einem Flachschuss ins rechte Eck. Drei Minuten später versetzte der 20-Jährige den Engländern den endgültigen Knockout. Wieder konterte die deutsche Mannschaft nach einem abgewehrten Angriff des Gegners blitzschnell. Özil legte quer auf Müller, der aus acht Metern flach einschob. "Er ist unheimlich kalt vor dem Tor, das zeichnet ihn aus", lobte Bundestrainer Löw seinen Jungstar. Nach dem Doppelschlag Müllers geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr.

Bildunterschrift: Thomas Müller versetzte den Engländer den endgültigen K.o.

"Wir haben Fehler gemacht, aber der Schiedsrichter hat einen noch viel größeren gemacht", kommentierte Englands italienischer Nationaltrainer Fabio Capello das 1:4 gegen Deutschland. Es war die bisher höchste Niederlage einer englischen Mannschaft bei Weltmeisterschaften.

Das Team von Bundestrainer Löw trifft nun im Viertelfinale am Samstag kommender Woche (03.06.2010) in Kapstadt auf Argentinien. Da werden natürlich Erinnerungen wach: an das Viertelfinale vor vier Jahren. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen. Torwart Jens Lehmann hielt zwei Strafstöße, Deutschland stand im Halbfinale.(DEUTSCHE WELLE)

"England er-Müllert"


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"Trauriges England", "Zerfleischte Löwen", "Rache für Wembley": Englands Presse reagierte entsetzt auf die 1:4-Pleite gegen Deutschland. Und natürlich gibt es auch schon einen Schuldigen: Schiedsrichter Jorge Larrionda.


Englands Medien haben nach der 1:4-Niederlage der englischen Nationalmannschaft etwas widerwillig den Triumph des deutschen Teams anerkannt. "News of the World" sah eine "beschämende Kapitulation" Englands und für den "Football Mirror" wurden Englands Fußballer in Anspielung auf die zwei Tore von Thomas Müller schlicht "er-Müllert". Beißende Kritik gab es an Schiedsrichter Jorge Larrionda, der einen Treffer von Frank Lampard nicht gab. Als "nutzlos" und "blind" beschimpfte die "Sun" den Uruguayer und "Daily Mail" sah in der Situation "eine der größten Fehlentscheidungen der Fußball-Geschichte". Mit Kapitän Steven Gerrard war es jedoch ein Spieler, der die Gefühle eines ganzen Landes in einem Satz zusammenfasste: "Das WM-Aus tut sehr weh, vor allem gegen Deutschland."



Englands Pressestimmen:

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: The Sun: "Franks for nothing"The Sun:

"Die Nation betrauert die zerfleischten Löwen. Uruguays Schiedsrichter Jorge Larrionda und seine Assistenten waren beim Schuss von Lampard, DER HINTER DER LINIE WAR, blind. Über der Szene lag der Schatten von 1966. Capello sieht dem Ende seiner Karriere als Teammanager Englands entgegen."


Daily Mail:
"England fliegt nach einer der größten Fehlentscheidungen der Fußball-Geschichte raus. Deutschland zerstört die Three Lions 4:1 - mit Hilfe eines Linienrichters aus Uruguay. Millionen englischer Fans sahen ihre WM-Träume platzen, als ihre Mannschaft eine höchst umstrittene Niederlage gegen ihren alten Rivalen kassierte. Immerhin scheint die Sonne noch."

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Daily Mail: "Hopeless, luckless"Daily Telegraph:

"Der Linienrichter aus Uruguay hat versagt. War das die Rache für das berühmteste Tor der WM-Geschichte? Das war ein großer Fehler in einem so wichtigen Spiel. Aus Tofik Bachramow wird Mauricio Espinosa. Das darf ihm nie vergessen werden."


Daily Mirror:
"England bekommt ein klares Tor aberkannt, aber Deutschland gewinnt verdient. Die Three Lions hatten gehofft, der 44 Jahre alte Schmerz würde endlich enden. Er endete - der von Deutschland."


Evening Standard:
"Trauriges England wird von Deutschland er-müllert."

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Daily Mirror: "Three Lions Muller-ed"SkySports:

"Zeit zu gehen, Fabio? Das Spiel wurde nicht verloren wegen Larriondas Fehlentscheidung. Es wurde verloren wegen Englands Schwäche in der Abwehr. Die Defensive hat völlig den Überblick verloren. Jetzt stellt sich die Frage: Sollte die FA (der englische Fußballverband, Anm. d. Red.) Capello rauswerfen oder ihm doch noch eine neue Chance geben?"


The Guardian:
"Englands WM-Hoffnungen sind nach einer verdienten Niederlage gegen Deutschland beendet."


Reaktionen aus Deutschland


Rheinische Post:
"Mitten im südafrikanischen Winter schwappt die Erinnerung an das Turnier von vor vier Jahren durchs Land. Die Fans zeigen wieder ohne falsche Scham Flagge, zumindest äußerlich rückt die Republik zusammen. Es ist eine Spaßgesellschaft, die sich für ein paar Wochen ganz bewusst von den Sorgen und den großen Krisen verabschiedet. Dagegen können nur notorische Nörgler etwas haben."

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: "Zeit zu gehen, Fabio?" Englands Trainer Capello Westdeutsche

Allgemeine Zeitung:

"Man glaubt es nicht. Nach 44 Jahren sind wir, was Wembley-Tore betrifft, endlich mit den Engländern quitt. Auf der Insel freilich dürften sie gestern wenig Sinn für späte Gerechtigkeit oder Wiedergutmachung gehabt haben. Eher schon werden viele Fans in Deutschland Schadenfreude empfunden haben. Aber wir wollen nicht mit gleicher Münze zurückzahlen. Weigern sich die Engländer - allen elektronischen Beweisen zum Trotz - bis heute beharrlich, zuzugeben, dass der Ball damals nicht drin war, so bestätigen wir ihnen diesmal gerne: 'Ja, der Ball war drin!'"


Süddeutsche Zeitung:
"Vielleicht hat der Rücktritt von Horst Köhler jetzt doch noch etwas Gutes, denn wo kein Bundespräsident ist, kann auch kein Bundespräsident mit einer Einschätzung so daneben liegen wie Heinrich Lübke 1966. 'Der Ball war drin', behauptete Lübke seinerzeit kühn, was der Völkerverständigung möglicherweise zuträglich war, aber nicht ganz zutreffend jenes Ereignis beschrieb, das in Deutschland als "Wembley-Tor" in die Geschichte einging und in England schlicht "the third goal" genannt wurde, das dritte Tor. (…) Wembley heißt jetzt Bloemfontein." (DEUTSCHE WELLE)

Minggu, 27 Juni 2010

Alkohol – 17-Jährige bewusstlos Steglitz-Zehlendorf

BILD BERLIN-Date: 27.06.2010 - 09:05 Uhr
Bewusstlos zusammengesunken ist eine 17-Jährige in der Nacht gegen 23 Uhr in einem Lokal am Hindenburgdamm in Steglitz. Sie war Gast einer dort stattfindenden Geburtstagsparty und soll Bier getrunken haben. Andere Partygäste alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die 17-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht

Stunde der Wahrheit für Löw's Elf


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Schweinsteiger ist wohl fit gegen England

Das Duell: Deutschland gegen England. Am Sonntag stehen sich die Erzrivalen im Achtelfinale gegenüber. Die Engländer fürchten ein Elfmeterschießen, das DFB-Team muss auf Stürmer Cacau verzichten.




Sind es schon psychologische Spielchen oder waren es wirklich Zeitgründe? Auf jeden Fall hat Bundestrainer Joachim Löw die offizielle FIFA-Pressekonferenz vor dem großen Duell gegen England geschwänzt. Die englische Presse war darüber empört.

Für Löw gab Torwarttrainer Andy Köpke Auskunft.
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Cacau (m.) fällt verletzt aus Was er zu sagen hatte, kann den deutschen Fans Mut machen.

Mittelfeldstratege Bastian Schweinsteiger wird nach seiner Muskelverhärtung wohl rechtzeitig wieder fit für die Partie am Sonntag. Gemeinsam mit dem ebenfalls angeschlagenen Jerome Boateng absolvierte er im Abschlusstraining ein reduziertes Programm. Die Entscheidung über seinen Einsatz fällt kurz vor dem Anpfiff. Vielleicht war auch das ein Griff in die psychologische Trickkiste. Klar ist allerdings, dass Cacau ausfällt. Der Stürmer hat sich bereits am Freitag eine Bauchmuskelzerrung zugezogen.


Die Elfmeterangst geht um


Auf englischer Seite spielt vor allem die Angst vor einem K.o. im Elfmeterschießen eine große Rolle. "Wir wollen das Spiel in 90 Minuten gewinnen", betonte Torwart David James vor dem Duell mit dem Erzrivalen. Doch sicher sind sich die "Three Lions" nicht. Coach Fabio Capello lässt seit Wochen fleißig Strafstöße trainieren und benannte bereits seine fünf Schützen für ein mögliches Elfmeterschießen: Frank Lampard, Steven Gerrard, Gareth Barry, James Milner und Wayne Rooney sollen es richten. Groß ist die Sorge, dass die seit 44 Jahren unerfüllten Titelhoffnungen des Fußball-Mutterlands wie schon 1990 bei der WM in Italien und 1996 bei der Heim-EM im Penalty-Shootout gegen die DFB-Elf zerplatzen.


Den Deutschen käme das Nervenduell vom Punkt gerade recht. "Wir haben sehr gute Schützen, da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen", stichelte Kapitän Philipp Lahm. "Trainiert haben wir es noch nicht. Aber wir haben einen absolut sicheren
Elfmeterschützen mit Hans-Jörg Butt", scherzte Lahm. Der Münchner Butt, in Südafrika dritter Torwart, hat als Keeper schon viele Elfmeter gehalten und auch verwandelt. Doch zum Showdown soll es erst gar nicht kommen. Das DFB-Team will für die Entscheidung schon in der regulären Spielzeit sorgen. "Wir werden aggressiv zur Sache geben. Wir werden um jeden Zentimeter kämpfen", versicherte Lahm.


Fragezeichen hinter Schweinsteiger und Boateng

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: England hofft auf Rooney


Bundestrainer Joachim Löw kündigte vor dem Klassiker bei allem Respekt vor Rooney und Co. entschlossene Gegenwehr des Vize-Europameisters an, um den Traum vom "vierten Stern" aufrecht zu erhalten: "Wir sind in der Lage, sie zu schlagen. Wir werden wie immer bei wichtigen Spielen nicht mit Angst, sondern mit Mut auftreten. Keiner wird zurückweichen oder klein beigeben", sagte Löw. Derweil tüftelte er mit seinem Stab im Hotel Velmore Grande an der richtigen Taktik und Aufstellung für das Spiel gegen England. Auf der linken Abwehrseite ist die Rückkehr von Holger Badstuber in die Startelf wahrscheinlich. Der junge Verteidiger von Bayern München übernahm zumindest im Abschlusstraining diese Rolle. Im Angriff wird der Bundestrainer wohl wieder auf Miroslav Klose bauen, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat.


England ist einer der Topfavoriten

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Elfmeter ließ Bundestrainer Löw bisher nicht trainieren

Bundestrainer Löw sieht beim Gegner "eine unglaubliche Erfahrung, Zweikampfstärke und Klasse". Dies werde ein Spiel von "jugendlicher Spielfreude gegen individuelle Klasse", glaubt Löw, dem auch die Arbeit seines Kollegen Fabio Capello Respekt abnötigt: "Er hat es geschafft, die Mannschaft zu disziplinieren und ihr eine gute Organisation zu geben. Ich habe schon vor dem Turnier gesagt, dass England für mich einer der Topfavoriten auf den Titel ist." Die Engländer würden, wie zuletzt von Franz Beckenbauer behauptete, nicht einfach nur "kick and rush" spielen, erklärte Lahm: "Sie spielen sehr gut nach vorne. Ein Rooney ist nur schwer auszuschalten."


Die voraussichtliche deutsche Mannschaftsaufstellung:


1 Neuer - 16 Lahm, 17 Mertesacker, 3 Friedrich, 14 Badstuber - 6
Khedira, 7 Schweinsteiger (18 Kroos) - 13 Müller, 8 Özil, 10
Podolski - 11 Klose.

Jumat, 25 Juni 2010

Spannung vor dem Klassiker


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Das ewige Duell

Das Duell: Deutschland gegen England. Am Sonntag stehen sich die Erzrivalen im Achtelfinale gegenüber. Während die Engländer ein Elfmeterschießen fürchten, herrscht im DFB-Team Sorge um Schweinsteiger und Boateng.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: England hofft auf Rooney

Das Fußball-Fieber steigt vor dem Achtelfinale zwischen Deutschland und England am Sonntag (27.06.2010) in Bloemfontein. Vor allem die Engländer plagt dabei schon wieder die Angst vor einem K.o. im Elfmeterschießen. "Wir wollen das Spiel in 90 Minuten gewinnen", betonte Torwart David James vor dem Duell mit dem Erzrivalen. Doch sicher sind sich die "Three Lions" nicht. Coach Fabio Capello lässt seit Wochen fleißig Strafstöße trainieren und benannte bereits seine fünf Schützen für ein mögliches Elfmeterschießen: Frank Lampard, Steven Gerrard, Gareth Barry, James Milner und Wayne Rooney sollen es richten. Groß ist die Sorge, dass die seit 44 Jahren unerfüllten Titelhoffnungen des Fußball-Mutterlands wie schon 1990 bei der WM in Italien und 1996 bei der Heim-EM im Penalty-Shootout gegen die DFB-Elf zerplatzen.


Den Deutschen käme das Nervenduell vom Punkt gerade recht. "Wir haben sehr gute Schützen, da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen", stichelte Kapitän Philipp Lahm. "Trainiert haben wir es noch nicht. Aber wir haben einen absolut sicheren Elfmeterschützen mit Hans-Jörg Butt", scherzte Lahm. Der Münchner Butt, in Südafrika dritter Torwart, hat als Keeper schon viele Elfmeter gehalten und auch verwandelt. Doch zum Showdown soll es erst gar nicht kommen. Das DFB-Team will für die Entscheidung schon in der regulären Spielzeit sorgen. "Wir werden aggressiv zur Sache geben. Wir werden um jeden Zentimeter kämpfen", versicherte Lahm.


Fragezeichen hinter Schweinsteiger und Boateng

Bildunterschrift: Steht Bastian Schweinsteiger auch im Achtelfinale gegen England auf dem Platz?


Bundestrainer Joachim Löw kündigte vor dem Klassiker bei allem Respekt vor Rooney und Co. entschlossene Gegenwehr des Vize-Europameisters an, um den Traum vom "vierten Stern" aufrecht zu erhalten: "Wir sind in der Lage, sie zu schlagen. Wir werden wie immer bei wichtigen Spielen nicht mit Angst, sondern mit Mut auftreten. Keiner wird zurückweichen oder klein beigeben", sagte Löw. Derweil tüftelte er mit seinem Stab im Hotel Velmore Grande an der richtigen Taktik und Aufstellung für das Spiel gegen England.


Der drohende Ausfall von Bastian Schweinsteiger (Verhärtung im Oberschenkel), aber auch von Jerome Boateng (Verhärtung in der Wade) gefährdet Löws bisherige Pläne. "Es steht hinter beiden ein ganz großes Fragezeichen, das wird knapp", sagte der Bundestrainer, den besonders der Ausfall von Schweinsteiger treffen würde. "Bastian ist das Herz, der Motor unserer Mannschaft. Er leistet in der Defensive und Offensive Klassearbeit. Das wäre sicher nicht von Vorteil, wenn er nicht dabei wäre." Sollte der 77-malige Nationalspieler im Stadion "Free State" fehlen, ist Toni Kroos die erste
Alternative. "Er hat seine Sache auch bei seiner Einwechslung gegen Ghana gut gemacht, er ist technisch stark. Ich traue ihm das auf jeden Fall zu", sagte Löw. Ob Miroslav Klose nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder für Cacau in die Startelf zurückkehrt, ließ der Bundestrainer offen. Wahrscheinlich ist aber eine Veränderung links hinten: Dort steht Marcell Jansen für Boateng bereit.


England ist einer der Topfavoriten

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Elfmeter ließ Bundestrainer Löw bisher nicht trainieren

Bundestrainer Löw sieht beim Gegner "eine unglaubliche Erfahrung, Zweikampfstärke und Klasse". Dies werde ein Spiel von "jugendlicher Spielfreude gegen individuelle Klasse", glaubt Löw, dem auch die Arbeit seines Kollegen Fabio Capello Respekt abnötigt: "Er hat es geschafft, die Mannschaft zu disziplinieren und ihr eine gute Organisation zu geben. Ich habe schon vor dem Turnier gesagt, dass England für mich einer der Topfavoriten auf den Titel ist." Die Engländer würden, wie zuletzt von Franz Beckenbauer behauptete, nicht einfach nur "kick and rush" spielen, erklärte Lahm: "Sie spielen sehr gut nach vorne. Ein Rooney ist nur schwer auszuschalten."


Die voraussichtliche deutsche Mannschaftsaufstellung:


1 Neuer - 16 Lahm, 17 Mertesacker, 3 Friedrich, 2 Jansen - 6
Khedira, 7 Schweinsteiger (18 Kroos) - 13 Müller, 8 Özil, 10
Podolski - 11 Klose. (DEUTSCHE WELLE)

Streit über Schuldenabbau beim Gipfeltreffen


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Bei der Ankunft in Kanada: Angela Merkel

In Kanada hat das Gipfeltreffen der führenden Industriestaaten und Russlands begonnen. Bundeskanzlerin Merkel wehrt sich gegen den Vorwurf, mit ihrem Sparkurs die Erholung der Weltwirtschaft zu gefährden.


Zum Auftakt des G-8-Gipfels in Kanada haben Europa und die USA ihren Streit um die bessere Strategie für die Weltwirtschaft fortgesetzt. Während die Bundesregierung und ihre EU-Partner am Freitag (25.06.2010) auf eine Reduzierung der Haushaltsdefizite pochten, beharrten die USA auf ihrer Strategie der Wachstumsförderung.

Wachstum auf realer Grundlage

Merkel bekräftigte kurz vor Beginn der G-8-Beratungen: "Es ist nun an der Zeit, die Defizite zu reduzieren." Sie verwies darauf, dass Europa und Deutschland umfassende Konjunkturprogramme aufgelegt hätten, jetzt müsse aber Wachstum "auf realer Grundlage" geschaffen werden.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G-8) trafen sich anschließend in einer schwer bewachten Hotelanlage nahe der kanadischen Kleinstadt Huntsville zu ihrer ersten Arbeitssitzung. An den eineinhalbtägigen G-8-Gipfel schließt sich am Samstag und Sonntag der Gipfel der 20 Industrie- und Schwellenländer (G-20) in Toronto an.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Mehr Wachstum, weniger sparen: US-Präsident Obama

US-Präsident Barack Obama rief die Gipfelteilnehmer dazu auf, das Wirtschaftswachstum zu fördern. Die Anstrengungen der G-20 müssten koordiniert werden, um das Wirtschaftswachstum zu fördern, Finanzmarktreformen fortzuführen und die Weltwirtschaft zu stärken, sagte Obama vor seinem Abflug nach Huntsville. Die USA fürchten, die europäische Sparpolitik könnte den labilen weltwirtschaftlichen

Aufschwung abwürgen.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Am Samstag und Sonntag treffen sich die "G20", am Freitag die "G8"

Der US-Präsident begrüßte zudem die Einigung im US-Kongress auf eine umfassende Finanzmarktreform. Die Einigung der Abgeordneten von Repräsentantenhaus und Senat ist für Obama ein wichtiger Erfolg.

Der Kampf um die Bankenabgabe

Großbritanniens Premier David Cameron, der in Kanada sein Gipfeldebüt gibt, forderte die Länder zu konkretem Handeln auf. Es komme zu oft vor, dass solche Treffen nicht die Ergebnisse liefern, die vorherigen Versprechen gerecht würden, schrieb Cameron in einem Zeitungsbeitrag. Wichtig seien vor allem Pläne zur Kontrolle der nationalen Finanzsysteme. Die Briten wollen zusammen mit Deutschland und Frankreich auf den beiden Gipfeln für eine Bankenabgabe werben, Berlin und Paris setzen sich zudem für eine Finanzmarkttransaktionssteuer ein. Zu den Gegnern gehören auch große Schwellenländer wie Brasilien. (DEUTSCHE WELLE)

Die EU kämpft um eine Finanzmarktreform


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Über Finanzmarktreformen wird in Brüssel viel geredet

Auf dem G20-Gipfel Ende der Woche im kanadischen Toronto will sich die Europäische Union als Vorreiter einer Finanzmarktreform präsentieren. Doch so wirklich voran ist die EU in ihrem Bemühen noch nicht gekommen.


Der Aufruf von Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist schon ein Jahr alt, aber er hat seitdem nichts von seiner Aktualität verloren. Barroso sagte damals: "Jetzt oder nie! Wenn wir nicht jetzt in einer wirklichen Krise in der Lage sind, den Finanzsektor und die Finanzaufsicht zu reformieren, wann dann?"

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Binnenmarktkommissar Barnier liefert zahlreiche Vorschläge

In der Zwischenzeit haben Mitgliedstaaten, Kommission und Europaparlament zwar viel geredet, aber wenig Konkretes entschieden. Zu deren Verteidigung muss aber gesagt werden, dass die Suche nach Kompromissen im komplizierten Gefüge der europäischen Institutionen immer langwierig ist. Ein Großteil der Initiativen kommt von Binnenmarktkommissar Michel Barnier, der auch für die Aufsicht der Finanzmärkte zuständig ist. Sein Credo klingt zunächst einfach: "Die Steuerzahler dürfen nicht mehr in erster Linie herangezogen werden, für die Managementfehler und Irrtümer bestimmter Banken aufzukommen."


Kontrolle und Aufsicht


Als Konsequenz werden zurzeit in den EU-Institutionen eine ganze Reihe von Maßnahmen zur stärkeren Kontrolle und Aufsicht des Finanzsektors beraten. Es geht zum Beispiel um die Regulierung des Handels mit Derivaten und Kreditausfallversicherungen und um Regeln für Hedgefonds und private Beteiligungsgesellschaften. Bis Ende des Jahres treten auch erste Regeln für Rating-Agenturen in Kraft. In vielen Fällen ist aber das genaue Ergebnis des Verhandlungsprozesses noch völlig unklar. Vor allem die Briten mit ihrem weltweit wichtigen Finanzplatz London sperren sich gegen vieles, was den Bankensektor in ihren Augen zu sehr einengen würde. Beim jüngsten EU-Gipfel vergangene Woche konnte zwar Bundeskanzlerin Angela Merkel auch den britischen Premierminister David Cameron für eine gemeinsame Position für eine Finanztransaktionssteuer gewinnen, aber nur um den Preis einer sehr vage formulierten Einigung. Doch erstens kann jedes EU-Land selbst entwickeln und erforschen, und zweitens sagen viele, nur weltweit hätte eine solche Steuer Erfolg, und der Widerstand außerhalb Europas ist groß.


Handeln statt reden

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Die EU-Parlamentarierin Rebecca Harms fordert Entscheidungen

Im Europaparlament redete sich vor wenigen Tagen die Ko-Vorsitzende der Grünen Fraktion, Rebecca Harms, die Enttäuschung von der Seele. "Für meine Fraktion ist zum Beispiel die ganze Auseinandersetzung um die Finanztransaktionssteuer eine Auseinandersetzung, an der deutlich wird, dass man das den Bürgern in der Europäischen Union nicht länger zumuten kann, dass darüber immer nur geredet wird und das wie eine heiße Kartoffel zwischen den möglichen politischen Ebenen, auf denen das entschieden werden kann, hin und hergeschoben wird.“


Das meiste von dem, was die EU an Finanzmarktreformen plant, kommt für Toronto ohnehin zu spät. In einem Punkt allerdings wurden die Staats- und Regierungschefs beim Gipfel überraschend deutlich: Sie haben beschlossen, Ende Juli sogenannte Stresstests für Großbanken zu veröffentlichen. Das war wesentlich mehr, als man von diesem Gipfel der Unverbindlichkeiten erwartet hatte. (DEUTSCHE WELLE)

Minggu, 20 Juni 2010

100 Jahre Polizei am Sophie-Charlotte-Platz am 4. Juli 2010


Polizeigebäude am Sopie-Charlotte-Platz

Das Gebäude des Polizeiabschnitts 24, Kaiserdamm 1 am Sophie-Charlotte-Platz, wird

100 Jahre alt.


Es wurde am 4. Juli 1910 vom damaligen preußischen Innenminister von Dallwitz feierlich eröffnet.


Aus diesem Anlass hat sich Ihre Polizei etwas Besonderes einfallen lassen.

Der Abschnitt 24 veranstaltet am 100. Geburtstag für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einen informativen Präventionstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr mit abwechslungsreichem Programm. Neben einer Ausstellung zur Polizeihistorie werden Ihnen ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Informationen zur Verkehrsunfall- und Kriminalitätsvorbeugung angeboten.

Luftaufnahme

Besucher werden von Schutzpolizisten in historischen Uniformen begrüßt, und gegen 11.00 Uhr treffen traditionelle Polizeifahrzeuge in einem Korso am Abschnittsgebäude ein.


Die kleinen Gäste können eine echte Polizeiausrüstung anprobieren und auf einem Polizeimotorrad sitzen.


Für Fragen und Tipps zum Schutz vor Trickdiebstahl, Betrug und Einbruch stehen Kriminalpolizisten zur Verfügung. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fahrräder codieren zu lassen.

Weitere Highlights:
• Ein Fahrsimulator, um eigene Fahrkünste zu erproben
• Ein Überschlagssimulator, um die Kräftewirkung bei einem Verkehrsunfall zu erleben sowie
• Eine Präsentation der Ausrüstung und Fähigkeiten der Feuerwehr


Luftaufnahmen

Der Polizeiabschnitt 24 mit seinen 5 Dienstgruppen bildet die Basis der Polizeiarbeit im Ortsteil Charlottenburg für die Bereiche Jungfernheide, Charlottenburger Kiez und Wilmersdorfer Str.


Etwa 200 Beamtinnen und Beamte setzen sich rund um die Uhr für die Sicherheit der ca. 80.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Charlottenburg ein.
Sie gewährleisten u.a. den Funkwageneinsatzdienst, den Schutz von Veranstaltungen sowie den Kontaktbereichsdienst.


Die erfolgreiche Bewältigung aller polizeilichen Aufgaben auf Abschnittsebene, insbesondere eine wirkungsvolle Verbrechensbekämpfung und Verkehrsunfallverhütung, auch durch polizeiliche Präsenz und Prävention bleiben in Zukunft die wichtigsten Ziele.


Allzu gerne wird vergessen, dass sich der Kontakt der Bürger zur Polizei nicht nur auf die Präsenz oder Konfliktlösung im alltäglichen Leben beschränkt – ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist zweifellos auch die Aufklärung und Prävention.

In diesem besonderen Jahr 2010 eröffnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeiabschnitts 24 mit ihrem Präventionstag den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, in zwangloser Atmosphäre den Kontakt zu ihrer Polizei zu suchen und außerdem einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Schon zur Einweihung des Gebäudes am 4. Juli 1910 gedachte der Oberbür-germeister Schustehrus in seiner Rede des engen und freundschaftlichen Verhältnisses, das zwischen dem Polizeipräsidium und dem Rathaus bestand. Die Zeiten und damit auch die Berührungspunkte zwischen Polizei und Kommunalverwaltung haben sich seitdem zwar verändert, die positive Gestaltung der Zusammenarbeit besteht aber bis heute fort. (Berlin.de)

mit Staubsaugerrohr gegen BVG Bus geschlagen Pankow


BILD BERLIN-Date20 june 2010-10:05 Uhr Weil ihm aufgrund seiner Aggressivität die Mitnahme verweigert wurde, schlug ein 39-Jähriger gestern Nachmittag in Prenzlauer Berg mit einem Staubsaugerrohr mehrfach auf die Frontscheibe eines BVG Busses ein.Gegen 15 Uhr 30 versuchte der Mann den Fahrer des Schienenersatzverkehrs der U-Bahn Linie 2 an der Schönhauser Allee mittels eines Fußtrittes gegen den Bus zum
Öffnen der bereits geschlossenen Tür zu bringen. Nachdem ihm daraufhin der 50-jährige
BVG Mitarbeiter den Transport untersagte, schlug der 39-Jährige so heftig gegen die Frontscheibe, dass diese stark beschädigt wurde.

Alarmierte Polizeibeamte nahmen den aggressiven Mann in Tatortnähe vorläufig fest, da er sich bei der Überprüfung weiterhin gewalttätig verhielt und die Polizisten beleidigte. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung konnte der 39-Jährige die

Gefangenensammelstelle verlassen. Ihn erwarten nun Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung.

Der Bus konnte seine Fahrt aus Sicherheitsgründen nicht fortsetzen.

Ohne Führerschein, mit Alkohol und Drogen im Blut gegen geparkten Anhänger gefahren

BILD BERLIN-Date 20 june 2010-10:05 Uhr Nur durch viel Glück blieben in der vergangenen Nacht in Marzahn ein 27-Jähriger und seine 25-Jährige Freundin unverletzt. Gegen 22 Uhr 30 alarmierten Zeugen Feuerwehr und Polizei zu einem

Verkehrsunfall in die Mehrower Allee. Der 27-jährige Fahrer eines „Mitsubishi“ war bei voller Fahrt in einen geparkten Anhänger gefahren wodurch es an beiden Fahrzeugen zu starken Beschädigungen kam. Bei dem unbelehrbaren jungen Mann, der seinen

Führerschein bereits wegen Fahren unter Drogeneinfluss abgegeben hatte, stellten die Beamten 1,35 Promille im Blut fest. Außerdem hatte er nach eigenen Angaben am späten Nachmittag einen „Joint“ geraucht. Nach erfolgter Blutentnahme konnte sich der Unfallfahrer von der Gefangenensammelstelle zu Fuß auf den Heimweg machen. Ihn erwarten jetzt Strafermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Einfluss von Drogen und Alkohol. Die Mehrower Allee musste während der Unfallaufnahme für rund eine halbe Stunde gesperrt werden.

Jumat, 18 Juni 2010

Zusammenstoß zwischen Mofa und Fußgängerin Lichtenberg

BILD BERLIN-Date 18 June 2010 Eine Fußgängerin, die heute Vormittag in Fennpfuhl von einem Mofa angefahren wurde, erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 43-Jährige betrat gegen 10 Uhr die Fahrbahn der Möllendorfstraße, um die Straßenbahnhaltestelle zu erreichen. Einem 46-jährigen „Piagio“-Fahrer gelang es trotz eines Ausweichversuches nicht mehr, einen Zusammenstoß zu verhindern. Beide Beteiligten stürzten zu Boden und verletzten sich. Der Zweiradfahrer konnte das Krankenhaus jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen

„Richtiger Riecher“ führte Polizisten auf die Spur von Rauschgift und Amphetamin

BILD BERLIN-Date 18 June 2010-13:55 Uhr Gut vier Kilogramm Cannabis, knapp drei Kilogramm Amphetamin, einen vierstelligen Geldbetrag sowie verschiedenes „Zubehör“ wie Feinwaagen, Verpackungsmaterial und zwei Schwerter beschlagnahmten Beamte der 12. Einsatzhundertschaft heute früh in einer Reinickendorfer Wohnung. Den aufmerksamen Polizisten waren zunächst zwei Männer am Boxhagener Platz in Friedrichshain aufgefallen. Nachdem sie die beiden 35- und 37-Jährigen überprüft und Rauschgift gefunden hatten, suchten sie mit richterlichem Beschluss die Wohnung der beiden Männer in Reinickendorf auf. In dem Haus in der Scharnweberstraße bestätigte sich, dass die Polizisten eine „gute Nase“ hatten. Bei der Durchsuchung der Wohnung schlug den Polizisten starker Cannabisgeruch entgegen, der aus einer anderen Wohnung kam. Als sie daraufhin an dieser Wohnung klingelten, öffnete ihnen ein 31-Jähriger die Tür. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten die Beweismittel.

Der 31-jährige Wohnungsmieter wurde festgenommen und einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt. Er wird heute einem Richter zur Entscheidung über den Erlass eines Haftbefehles vorgeführt werden.

Unglückliches 0:1 gegen Serbien


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Jovanovic trifft zum 1:0
Klose sah die Gelb-Rote Karte, Podolski verschoss einen Elfmeter. Jetzt entscheidet das letzte Gruppenspiel gegen Ghana über das Erreichen des Achtelfinales.

Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw begann vor rund 40.000 Zuschauern im Nelson Mandela Bay Stadion konzentriert. In der siebten Minute hatten die deutschen Fans erstmals den Torschrei auf den Lippen. Lukas Podolski zog aus zwanzig Metern volley ab, sein harter Schuss zischte knapp links am serbischen Tor vorbei.

Kartenflut

In der Folgezeit mühte sich die deutsche Elf gegen die dicht gestaffelte serbische Abwehr. Zu selten versuchte sie, schnell über die Flügel zu spielen. Und gelang es doch einmal, landeten die zu weit geschlagenen Flanken hinter Freund und Feind. Farbe brachte der spanische Schiedsrichter Alberto Undiano ins Spiel. Der 36 Jahre alte Soziologe verteilte bereits in der ersten Halbzeit fleißig gelbe Karten: Zunächst wurden auf deutscher Seite Miroslav Klose, Sami Khedira und Philipp Lahm verwarnt. Dann sah Klose in der 37. Minute nach einem eher harmlosen Foul die Gelb-Rote Karte.

Bildunterschrift: Miroslav Klose muss wegen wiederholten Foulspiels vom Platz

Eine Minute später traf Milan Jovanovic frei stehend aus kurzer Entfernung zum 1:0 für Serbien - Arne Friedrich stand zu weit von dem Serben entfernt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wäre der DFB-Auswahl beinahe noch der Ausgleich gelungen. Khediras Schuss von der Strafraumgrenze landete jedoch an der Querlatte.

Podolski verschießt Elfmeter

Bundestrainer Löw wechselte zur zweiten Halbzeit nicht. Zehn deutsche Spieler erarbeiteten sich eine deutliche Überlegenheit. Innerhalb weniger Minuten vergab Podolski drei hochkarätige Chancen. Zunächst verzog er knapp, dann traf er nur das Außennetz. Und schließlich scheiterte er in der 60. Minute mit einem von Nemanja Vidic verschuldeten Handelfmeter am serbischen Torwart Vladimir Stojkovic. "Das passiert halt. Ich muss es auf meine Kappe nehmen", sagte Podolski nach dem Abpfiff zerknirscht. "Mit einem Punkt hätten wir einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht."

Bildunterschrift: Stojkovic pariert Podolskis Elfmeter

Nach Podolskis ausgelassener Elfmeterchance hätte die deutsche Mannschaft aber auch durchaus höher in Rückstand geraten können. Bei den Kontern der Serben sah die deutsche Abwehr nicht gut aus. Vor allem Holger Badstuber wirkte auf der linken Seite überfordert. Zweimal rettete das Aluminium: Jovanovics Schuss (67.) landete am Pfosten, ein Kopfball von Nicola Zigic (74.) an der Latte.

Endspiel ums Achtelfinale
In der Schlussphase setzte Bundestrainer Löw alles auf eine Karte, brachte für Badstuber mit Mario Gomez einen weiteren Angreifer. Doch die deutsche Elf rannte vergeblich auf das serbische Tor an. Es blieb beim 0:1 (0:1). "Im Abschluss war es für uns nicht der glücklichste Tag. Wir hätten den Ausgleich machen müssen", bilanzierte Löw. Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger kritisierte die Leistung von Schiedsrichters Undiano scharf: "Die ganzen gelben Karten sind für mich ein Witz. Und wenn in jedem Spiel eine Rote Karte gezeigt wird, kann etwas nicht stimmen. Ich glaube, das ist nicht gut für den Fußball."

"Kopf nicht in den Sand stecken"

Die deutsche Mannschaft ist nach der Euphorie über den gelungenen WM-Start gegen Australien (4:0) wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Jetzt entscheidet das letzte Gruppenspiel am kommenden Mittwoch (23.06.2010) über das Weiterkommen. Die Mannschaft habe genug Qualität, beruhigt der Bundestrainer: "Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen. Wir haben es noch in der eigenen Hand, das Achtelfinale zu erreichen." (DEUTSCHE WELLE)

Fahndung führte zum Erfolg - Postdiebe festgenommen Treptow-Köpenick / Steglitz-Zehlendorf

BILD BERLIN-Date 18 June 2010-13:00 Uhr Eine intensive Fahndung führte gestern Mittag zur Festnahme von zwei Dieben in Baumschulenweg. Zivilfahndern der Polizeidirektion 6 fiel gegen 12 Uhr 45 ein mit zwei Personen besetztes Fahrzeug in der Baumschulenstraße auf. Der „Opel Corsa“ stand auf der Fahndungsliste der Polizisten. Es bestand der Verdacht, dass es sich dabei um ein Tatfahrzeug handelte, das zu bezirksübergreifenden Posttaschendiebstählen eingesetzt wurde. Sie stoppten das Auto und überprüften den 35-jährigen Fahrer sowie dessen 29-jährigen Beifahrer. Während bei dem Jüngeren sieben nicht unterschriebene Kreditkarten gefunden wurden, hatte der Ältere eine Karte dabei. Die Karten stammten aus einem Diebstahl einer Posttasche eines Briefzustellers in der Lepsiusstraße in Steglitz, der gestern gegen 9 Uhr 20 stattfand. Der 35-Jährige, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag, und sein „Partner“ werden heute einem Ermittlungsrichter mit dem Ziel, Haftbefehle zu erwirken, vorgeführt.

Selasa, 15 Juni 2010

Deutschland mit perfektem Start


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Klose trifft wieder für Deutschland

Die deutsche Nationalelf ist mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen Australien in die Fußball-WM gestartet und führt in Gruppe D. Ghana bezwang Serbien knapp. Slowenien feierte außerdem seinen ersten WM-Sieg.

Es ist schon fast wie 2006, zumindest was die Torschützen angeht: Lukas Podolski und Miroslav Klose haben die deutsche Nationalelf im ersten WM-Spiel 2010 auf die Siegerstrasse gebracht. Aber auch die WM-Neulinge wie Thomas Müller und Mesut Özil konnten gegen Australien überzeugen.


Blitzstart mit Podolski

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Podolski eröffnete den Torreigen Lukas Podolski brachte die deutsche

Elf schon nach acht Minuten in Führung. Seinen harten Linksschuss konnte Australiens Keeper Mark Schwarzer nicht abwehren. Die Vorlage in den Rücken der Abwehr kam von Thomas Müller, der von Trainer Joachim Löw im offensiven Mittelfeld den Vorzug vor Piotr Trochowski erhalten hatte. Das Vertrauen zahlte er mit einer guten Leistung zurück, viele Angriffe liefen über seine rechte Seite. Nach gut zwanzig Minuten stand Miroslav Klose gleich zweimal im Mittelpunkt. Nach einem perfekten Spielzug schob er den Ball zunächst völlig freistehend am australischen Tor vorbei. Eine Szene, die den Zweiflern an Löws Entscheidung, ihn in die Startelf zu beordern, neue Nahrung gab.
Kurz darauf aber sah Kapitän Lahm Klose in Position und zirkelte eine Flanke maßgenau in den Strafraum. Klose bedankte sich mit dem Kopfballtreffer zum 2:0. Danach wurde er ausgiebig von der ganzen Mannschaft geherzt und auch Joachim Löws Jubel war die Erleichterung anzumerken. Deutschland kontrollierte die Partie, den ursprünglich defensiv ausgerichteten Australiern gelang kaum etwas nach vorne. Mit der klaren Führung ging die deutsche Mannschaft in die Pause.


Deutschland weiter konsequent


Zu Beginn der zweiten Hälfte wagten sich die Australier etwas mehr nach vorne. Die erste richtig gute Möglichkeit hatte aber Thomas Müller. Sein Schuss aus 17 Meter strich über den Kasten. Im weiteren Spielverlauf ließ der Frust über die schwache Leistung seines Teams bei Australiens einziger Sturmspitze Tim Cahill die Sicherungen durchbrennen. Vor den Augen des souveränen mexikanischen Schiedsrichters Rodriguez stieg er im Sekundentakt zunächst gegen Sami Khedira und dann gegen Bastian Schweinsteiger rüde ein, dafür kassierte er die Rote Karte.

Bildunterschrift: Die erste Rote Karte des WM-Turniers für Australiens Cahill (m.)

Nach einer Stunde war erneut Klose gefährlich vor dem Kasten. Seinen Schuss aus elf Metern parierte Schwarzer glänzend. Durch die Überzahl kippte die Partie endgültig zugunsten der DFB-Elf. In der 68. Minute spielte Podolski Müller an der Strafraumgrenze mustergültig frei. Der schob den Ball überlegt zum 3:0 ins linke Eck. Nur kurze Zeit später traf der für Klose eingewechselte Cacau zum 4:0-Endstand. Die bequeme Führung nutze Bundestrainer Löw, um Mario Gomez und Marco Marin etwas Einsatzzeit zu verschaffen.


"Es war heute vieles gut", resümierte Löw zufrieden nach der Partie, "aber es ist erst der Anfang." Überzeugen konnte vor allem das schnelle deutsche Angriffsspiel. Die Defensive, obwohl kaum gefordert, wirkte dagegen nicht immer sattelfest. Der jungen Mannschaft dürfte dieser Auftakt nach Maß aber Mut machen für die kommenden, schwereren Aufgaben gegen Serbien und Ghana.



Ghana überrascht gegen Serbien

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Robustes Luftduell - Serbiens Vidic und Ghanas GyanBereits am

Nachmittag kam es vor 40.000 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Stadion von Pretoria zum Duell der deutschen Gruppengegner. Serbien galt vor der Partie als leichter Favorit. Doch es waren die sogenannten Black Stars aus Ghana in ihren schneeweißen Trikots, die besser in die Partie starteten. Mit viel Herz und Leidenschaft drängten sie die Serben in der ersten Viertelstunde in die eigene Hälfte. Auch Kevin Boateng konnte dabei gute Akzente setzen. Der in Berlin geborene Mittelfeldspieler, der wegen seines rüden Fouls an Michael Ballack ins Kreuzfeuer der deutschen Fans geraten war, hatte viele Ballkontakte und ließ mit seinem robusten Einsatz die serbische Schaltzentrale nicht ins Spiel kommen. Die beste Gelegenheit für die Afrikaner vergab dann Asamoah. Seinen strammen Flachschuss von der linken Seite konnte Nikola Zigic kurz vor der Torlinie klären. Erst nach gut zwanzig Minuten fanden die Serben besser in die Partie und begannen ihre spielerischen Stärken auszuspielen. Außer nach zwei trickreichen Freistoßvarianten bestand kaum Gefahr für das Tor von Ghanas Keeper Richard Kingson. Beim Stand von 0:0 ging es in die Pause.


Serbien zu behäbig, Ghana engagiert

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Fehlt gegen Deutschland - Serbiens Innenverteidiger Lukovic Radomir

Antics Miene war auch nach dem Seitenwechsel finster. Serbiens Trainer war nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Ghana war aktiver und gefährlicher, allerdings in der Spitze ohne Durchschlagskraft. Nach einer guten Stunde öffnete sich aber das Spiel. Nach einer Hereingabe von Ex-Herthaner Marco Pantelic verpasste Zigic aus wenigen Metern. Im Gegenzug kam Asamoah Gyan zur besten Gelegenheit für Ghana. Sein Kopfball landete am Außenpfosten. In der 74. Minute dezimierten sich die Serben selbst. Der bereits vorbelastete Innenverteidiger Aleksandar Lukovic hatte seinen Gegenspieler im Mittelkreis festgehalten und holte sich für dieses unnötige Foul seine zweite gelbe Karte ab. Doch der Platzverweis brachte unverhofft mehr Schwung in die Konter der Serben. Milos Krasic hatte kurz darauf sogar die Führung auf dem Fuß, doch er scheiterte völlig freistehend an Ghanas Torhüter Kingson. Auf der anderen Seite sorgte dann Zdravko Kuzmanovic für die kuriose aber spielentscheidende Szene: Der Profi vom VfB Stuttgart verschätzte sich bei der Kopfballabwehr einer eigentlich harmlosen Hereingabe und berührte den Ball im Strafraum klar mit der Hand. Schiedsrichter Hector Walter Baldassi aus Argentinien zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Wuchtig ins Glück - Ghanas Elfmeterschütze Gyan Asamoah Gyan übernahm die Verantwortung und drosch den Ball halbhoch zum 1:0 für Ghana in die Maschen. Der ohnehin schon ohrenbetäubende Vuvuzela-Lärm im Stadion schwoll darauf hin noch weiter an. Serbien versuchte es in der Folge noch mit hektischen Angriffen, die beste Chance hatte aber wieder Ghana. Gyan scheiterte in der Nachspielzeit nach einem Konter erneut am Pfosten, so blieb es beim verdienten 1:0 Erfolg für Ghana. Serbien bot eine überraschend schwache Leistung. Mit beiden Teams müsste die deutsche Elf mithalten können, so sieht wohl das Fazit von Bundestrainer Joachim Löw aus.

Kaum Fußballkunst in der ersten Partie

In der ersten Partie des dritten Spieltags traf Slowenien auf Algerien. Der Anfang dieser Begegnung stimmte eigentlich hoffnungsfroh. Schon in der vierten Minute gab es die erste Großchance für Algerien, als der slowenische Torhüter Handanovic einen fulminanten Freistoss von Belhadj nur knapp über das Tor lenken konnte. Das war dann aber auch schon die beste Möglichkeit der Algerier, die sich zwar ein leichtes Übergewicht erarbeiteten, aber nur noch zweimal halbwegs gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Die Slowenen enttäuschten noch mehr und hatten in der 43. Minute ihre einzige Torchance, als der algerische Torhüter Gaouaoui einen Schuss von Brisa über die Latte lenkte. Bei ehrlicher Bewertung muss man sagen, dass es absolut nichts war, was die beiden Teams den Fans boten.

Niveau auch nach der Pause nicht besser

Bildunterschrift: Sloweniens Siegtorschütze Robert Koren Auch wer die Hoffnung hatte, dass es in der zweiten Halbzeit besser werden würde, der wurde bitter enttäuscht. Das meist völlig planlose Geplänkel im Mittelfeld ging auf beiden Seiten weiter. Bis zum Platzverweis des Algeriers Ghezzal, der nach Foul und Handspiel die gelb-rote Karte sah, passierte nichts, was man erwähnen müsste. Danach hatte trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit Algerien die größte Chance des Spiels nach einem katastrophalen Abwehrfehler der Slowenen. Dann, quasi aus dem Nichts heraus, die Führung für die Slowenen in der 79. Minute, als der algerische Torhüter bei einem nicht gerade fulminanten Schuss von Koren ziemlich schlecht aussah. Es war die erste Chance der Slowenen in der 2. Halbzeit überhaupt und blieb auch die einzige richtige Möglichkeit.

Es war die mit Abstand schlechteste Partie im bisherigen WM-Verlauf, der alles fehlte, was Fußball ausmacht – Tempo, Kampf, Torszenen und spielerische Klasse waren Mangelware. Im Grunde war das Niveau, das die Spieler auf dem Rasen boten, einer WM nicht würdig. Nach dem 1:1 zwischen England und den USA führt Slowenien nun vorerst die Gruppe C an. (DEUTSCHE WELLE)

Training ohne Schweinsteiger


Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Angeschlagen: Schweinsteiger

Unterdessen war das deutsche Team zwei Tage nach dem 4:0-Sieg gegen Australien erstmals wieder auf dem Trainingsplatz. Bei kalten Wetterbedingungen fehlte allerdings Bastian Schweinsteiger. Der Münchener hat sich einen Infekt der oberen Atemwege zugezogen. "Es ist nichts Schlimme", versicherte Teamarzt Tim Meyer, der von einer "Vorsichtsmaßnahme" sprach. "Für uns heißt es, konzentriert zu bleiben und weiterzuarbeiten", sagte Löw. Die Entschlossenheit dokumentierten Trainer und Spieler,
indem sie dem südafrikanischen Winter beim Training in kurzen Hosen trotzten. (DEUTSCHE WELLE)

Weitere Unruhen in Kirgisistan befürchtet


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Die Unruhen richten sich gegen die usbekische Minderheit im Süden des Landes

In Kirgisistan mehren sich die Sorgen, dass die ethnischen Unruhen im Süden des Landes auch auf den Norden und auf Nachbarstaaten übergreifen könnten. Der UN-Sicherheitsrat forderte eine Beilegung des Konflikts.

BILD Kirgisistan –Date 15 June 2010 Die kirgisische Übergangsregierung befürchtet eine Ausweitung der Gewalt bis auf die Hauptstadt Bischkek. Nach den Erfahrungen in der südlichen Stadt Osch gehe er davon aus, dass es auch dort zu Provokationen kommen werde, sagte Vize-Ministerpräsident Almasbek Atambajew am Dienstag (15.06.2010). Die Übergangsregierung sei aber gut darauf vorbereitet. Eine Unterstützung durch Truppen des Sicherheitsbündnisses OVKS bleibt aber aus. Zu der Organisation gehören neben Kirgisistan und Russland auch Usbekistan, Weißrussland, Armenien, Kasachstan und Tadschikistan.


Gezielte Überfälle: Tote und Verletzte


Bildunterschrift: Gewalt in Kirgisistan: In Dschalal-Abad brennt der Besitz von usbekischen Mitbürgern


Bei den gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Kirgisen und Usbeken im Süden der zentralasiatischen Republik wurden nach Angaben der usbekischen Minderheit bis zu 700 Menschen getötet. Auch das Rote Kreuz spricht von mehreren hundert Toten. Offiziell ist dagegen von rund 170 Toten die Rede. Tausende Menschen wurden verletzt.


Auslöser der Unruhen war nach UN-Angaben eine koordinierte Serie von Überfällen in der südkirgisischen Stadt Osch. Es gebe starke Hinweise darauf, dass es sich hier nicht um einen spontanen Gewaltausbruch gehandelt habe. Vielmehr seien sie zu einem gewissen Grad geplant und gezielt durchgeführt worden, erklärte ein Sprecher der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.


Am späten Montagabend hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die blutigen Unruhen in Kirgisistan verurteilt und zu einer friedlichen Beilegung des ethnischen Konflikts aufgerufen. Zudem forderte das höchste UN-Gremium einen sicheren Korridor für Hilfslieferungen. Es sei an der Zeit, Nahrungs- und Hilfsmittel in das Krisengebiet zu schicken.


Menschliche Tragödien: Flucht auch nach Usbekistan

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Vor allem die Flüchtlinge benötigen dringend internationale Unterstützung

Derweil sind nach Schätzungen rund 100.000 Usbeken auf der Flucht vor Gewalt und Zerstörung - und das sind nach Unicef-Angaben vor allem Frauen und Kinder.


Gerade die Situation der Flüchtlinge bereitet den Vereinten Nationen weitere Sorgen. Denn das Nachbarland Usbekistan hat angesichts des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms seine Grenzen geschlossen. "Wir haben einfach keine Kapazitäten mehr", sagte der usbekische Vize-Regierungschef Abdulla Aripow. Die Zahl der Menschen, die auf der usbekischen Seite der Grenze Schutz suchten, wurde mit 75.000 angegeben - Tendenz steigend.


Nötig seien jetzt vor allem Medikamente, Betten und Verbandsmaterial für die vielen Verletzten, heißt es bei den usbekischen Behörden. Die Menschen würden in Zeltlagern, Schulen und Kindergärten sowie in Krankenhäusern des Gebiets Andischan untergebracht.

Die Vereinten Nationen versuchen, Usbekistan bei der Versorgung der Flüchtlinge zu helfen. UN-Untergeneralsekretär Lynn Pascoe forderte in New York zudem die internationale Gemeinschaft auf, der kirgisischen Übergangsregierung zu helfen, eine weitere Zuspitzung der Lage zu verhindern.

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Übergangspräsidentin Otunbajewa hofft auf Stabiliserung

Interimspräsidentin Rosa Otunbajewa kündigte an, die Regierung werde die ethnisch motivierten Gefechte zwischen Kirgisen und der Minderheit der Usbeken unter Kontrolle bringen. Schon seit dem Sturz von Staatschef Kurmanbek Bakijew im April ist die politische Situation in Kirgisistan äußerst instabil.


Deutschland fliegt 89 Menschen aus


Das Berliner Auswärtige Amt hatte in der Nacht zu Dienstag 89 Europäer und andere Ausländer aus Osch in Sicherheit gebracht. Die deutsche Botschaft in Bischkek sei die einzige Vertretung eines EU-Staates vor Ort, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Zudem stelle Deutschland 500.000 Euro für humanitäre Hilfen zur Verfügung, um die Lage der zahlreichen Flüchtlinge zu verbessern. Westerwelle rief nochmals alle Seiten auf, die Gewalt zu beenden. China hatte angekündigt, etwa 600 seiner etwa 1000 Staatsbürger aus dem Krisengebiet in Sicherheit bringen. (DEUTSCHE WELLE)

Minggu, 13 Juni 2010

Gruppe D: Deutschland und Serbien Favoriten


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:
Drei Siege gelangen Deutschland bei der Fußball-WM 2006 im eigenen Land in der Vorrunde gegen Costa Rica, Polen und Ecuador. In Südafrika heißen die Gegner auf dem Weg ins Achtelfinale Australien, Serbien und Ghana.


Der dreimalige Weltmeister Deutschland (1954, 1974, 1990) ist klarer Favorit auf Platz eins in der Vorrundengruppe D. Zum 15. Mal in Folge und zum 17. Mal insgesamt nimmt eine DFB-Auswahl an einer WM-Endrunde teil - und noch nie kam das Aus nach der Vorrunde. Viel Erfahrung bei großen Turnieren besitzen Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger von Bayern München sowie Lukas Podolski aus Köln. In der WM-Qualifikation setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw als Gruppenerster durch, gewann unter anderem beide Spiele gegen den stärksten Konkurrenten Russland.

Steigert sich die Turniermannschaft auch diesmal?

Bildunterschrift: Die Deutschen wollen den Erfolg
Deutschland hat sich in der Vergangenheit einen Namen als Turniermannschaft gemacht, wusste sich meist im richtigen Moment zu steigern. Angesichts der zuletzt gezeigten durchwachsenen Leistungen ist solch eine Steigerung erneut nötig. Besonders die Abwehr, in der es keine echte Stammformation gibt, muss besser spielen, wenn der Traum vom vierten Titelgewinn in Erfüllung gehen soll.

Bundestrainer Joachim Löw ist aber optimistisch, dass seine Mannschaft in Bestform ins Turnier gehen wird: „Wenn es los geht, dann wird die Uhr auf null gestellt. Da spielt es keine Rolle mehr, was in der Vorbereitung oder in der Qualifikation war. Dann zählt´s!“ Vor der WM war es aber gerade der Trainer selbst, der für Unruhe sorgte. Nach geplatzten Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung ist die Zukunft von Bundestrainer Löw und Manager Oliver Bierhoff auf den bisherigen Positionen über die WM hinaus alles andere als sicher.

Australien - Der Keeper spricht deutsch

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Australien setzt auf den Überraschungsfaktor
Erster Gegner des DFB-Teams ist am 13. Juni in Durban die Mannschaft aus Australien. Die „Socceroos“ haben es zum dritten Mal zu einer WM-Endrunde geschafft. 1974 trafen sie in der Vorrunde auf Deutschland und die DDR, schieden ohne Sieg aus. Vor vier Jahren überraschte Australien in Deutschland dann positiv. In der Vorrunde ließ man Kroatien und Japan hinter sich, unterlag dann im Achtelfinale unglücklich mit 0:1 durch ein Gegentor in der letzten Minute der Nachspielzeit per Elfmeter gegen den späteren Weltmeister Italien. Dieses Mal soll es nun besser laufen – der Traum vom Viertelfinale lebt.

Australiens niederländischer Trainer Pim Verbeek ist seit Dezember 2007 im Amt. Er bleibt aber nur noch bis zum Ende der WM, wechselt dann nach Marokko. Zuvor aber freut er sich besonders auf das Spiel gegen Deutschland. „Das ist super, dass wir gegen meine Nachbarn spielen. Für mich persönlich wird das sehr schön“, war Verbeeks Reaktion nach der Auslosung.

In seinem Kader hat der 54-Jährige viele erfahrene Spieler aus europäischen Topclubs - zum Beispiel Tim Cahill vom FC Everton und Harry Kewell von Galatasary Istanbul. Ein weiteres Plus neben großem Teamgeist ist die starke Defensive der Australier: Sieben Spiele in Folge blieb man in der Qualifikation ohne Gegentor.

Großen Anteil daran hatte auch Torhüter Mark Schwarzer. Der 37-Jährige vom FC Fulham ist der einzige im Team mit deutschen Wurzeln. Seine Eltern wuchsen in Süddeutschland auf, er selbst spielte schon mit Dresden und Kaiserslautern in der Bundesliga. Kein Wunder, dass der Keeper dem Auftaktspiel entgegenfiebert: „Gegen das Land meiner Eltern zu spielen bei der WM, das ist ein Traum. Hoffentlich können wir es Deutschland so schwer wie möglich machen, dass sie keine drei Punkte holen.“

Der 23 Jahre alte Dario Vidosic vom Zweitligisten MSV Duisburg steht anders als Schwarzer erst am Beginn seiner Länderspielkarriere, hofft auf seine ersten WM-Einsätze.

Serbien - Erfahrung kann sich auszahlen

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Länderspiel Deutschland - Serbien im Mai 2008
Am 18. Juni trifft Deutschland in seinem zweiten Vorrundenspiel in Port Elizabeth auf Serbien, das zum ersten Mal als eigenständiges Land bei einer WM dabei ist. Vor vier Jahren in Deutschland lief es als Staatengemeinschaft mit Montenegro nicht wirklich rund: Mit null Punkten musste man nach der Vorrunde die Heimreise antreten - Argentinien, Niederlande und Elfenbeinküste hießen damals die starken Gegner.

Nach der verpassten Teilnahme an der Europameisterschaft 2008 übernahm Trainer Radomir Antic die Verantwortung für die sogenannten „Weißen Adler“. Und die überraschten dann in der Qualifikation zur WM 2010 mit reihenweise guten Leistungen. Am Ende verwies man sogar Vize-Weltmeister Frankreich auf Platz zwei in der Gruppe. Kein Wunder, dass nun nicht tiefgestapelt wird. Zwar seien die Gruppengegner allesamt Spitzenteams, aber man habe eine realistische Chance aufs Achtelfinale, so Antic nach der Auslosung der WM-Gruppen.

Auch Bundestrainer Joachim Löw zollte dem Gruppengegner Deutschlands Respekt: „Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft.“ Serbien hat eine ganze Reihe Spieler zur Verfügung, die Leistungsträger bei europäischen Spitzenmannschaften sind. Allen voran der Weltklasse-Verteidiger Nemanja Vidic von Manchester United. Ein weiterer Abwehrspieler ist aus der Bundesliga bestens bekannt: Neven Subotic stand bei Borussia Dortmund in jeder Partie der abgelaufenen Saison in der Startelf.

Serbiens Kapitän ist der bereits 32 Jahre alte Mittelfeldspieler Dejan Stankovic von Inter Mailand. Im Sturm ist Milan Jovanovic gesetzt, der im Sommer von Lüttich zum FC Liverpool wechselt. Eine Schwäche könnte die Situation von Torhüter Vladimir Stojkovic sein: Er kam bei seinem Verein Wigan Athletic in England in der abgelaufenen Saison kaum zum Einsatz. Gojko Kacar von Hertha BSC, Zoran Tosic vom 1. FC Köln und der Stuttgarter Zdravko Kuzmanovic stehen ebenfalls im serbischen Aufgebot.

Ghana - Nutzen die Black Stars den „Heimvorteil“?

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Ghanas Star Michael Essien
Im vielleicht entscheidenden Spiel um den Einzug ins Achtelfinale wartet als letzter Vorrundengegner am 23. Juni in Johannesburg das Team aus Ghana auf die DFB-Elf. Die Afrikaner erreichten bei ihrer ersten WM-Teilnahme überhaupt 2006 in Deutschland als einziges Team vom schwarzen Kontinent das Achtelfinale. Dort mussten sie sich aber Brasilien mit 0:3 geschlagen geben. In diesem Jahr marschierten die Black Stars beim Afrika-Cup in Angola ins Endspiel, verloren dort gegen Ägypten mit 0:1.

Unangefochtener Star ist Michael Essien. Der defensive Mittelfeldspieler ist Teamkollege von Michael Ballack in Chelsea. Allerdings fällt der 27-Jährige wie Ballack verletzt aus. Damit sinken auch Ghanas Chancen auf die Qualifikation fürs Achtelfinale erheblich.

Trainer Milovan Rajevac versprühte vor Turnierbeginn jedoch Optimismus: „Wir haben die nötige Stärke, um weit zu kommen“, sagte der Serbe mit Blick auf so erfahrene Spieler wie Stephen Appiah, Asamoah Gyan oder Matthew Amoah, die alle bereits bei der WM 2006 auf dem Feld standen. Bundestrainer Löw schätzt Ghana zusammen mit Algerien und der Elfenbeinküste als stärkstes afrikanisches Team bei der WM ein: „Sie haben Klassespieler, die auf Topniveau spielen.“ Hinzu kommen einige junge Nachwuchskräfte, die im vergangenen Jahr mit Ghana die U20-WM gewonnen haben. Australiens Torhüter Mark Schwarzer sagte mit Blick auf die Vorrundenpartie gegen Ghana am 19. Juni in Johannesburg: „Die haben sehr gute Spieler und wir wissen, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird.“

Stellte Ghana in Deutschland noch die jüngste Mannschaft des Turniers, könnte sich jetzt der Vorteil der größeren Erfahrung positiv für die Afrikaner auswirken. Zudem könnte ihnen entgegen kommen, dass die WM auf dem eigenen Kontinent stattfindet - die Anfeuerung durch die afrikanischen Fans dürfte ihnen in den entscheidenden Momenten sicher sein.

Läuft alles nach Plan, dürfte Deutschland Platz eins in dieser Gruppe nicht zu nehmen sein. Aufgrund des größeren spielerischen Potentials dürfte dann Ghana die besten Chancen auf Platz zwei haben - vorausgesetzt, Leistungsträger wie Essien sind fit und im Vollbesitz ihrer Kräfte. Doch selbst dann bleiben Serbien und Australien ernstzunehmende Gegner, die für die ein oder andere Überraschung sorgen können. Oder, um es mit den Worten von Franz Beckenbauer zu sagen: „Ich würde sagen, es ist nicht die leichteste Gruppe. Zurücklehnen darf man sich nicht.“ (DEUTSCHE WELLE)

Junge deutsche Elf will WM-Titel


Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Die deutsche Elf für Südafrika?
Deutschland geht in Südafrika mit dem jüngsten WM-Kader seit 76 Jahren an den Start. Bundestrainer Joachim Löw will die "U25" mit Blockbildung zur vierten Weltmeisterschafts-Trophäe führen.


Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Der letzte deutsche WM-Titel liegt 20 Jahre zurück
"Bekanntlich ist das deutsche Nationalteam immer eine Turniermannschaft", sagt Olaf Thon, Weltmeister von 1990. Deutschland sicherte sich damals im Finale von Rom mit dem 1:0 gegen Argentinien die dritte WM-Trophäe. Angefangen hatte die deutsche Erfolgsstory bei der WM 1954 in der Schweiz: Der klare Favorit Ungarn wurde beim "Wunder von Bern" mit 3:2 geschlagen. Und bei der Heim-WM setzte sich die DFB-Auswahl 1974 im Endspiel in München mit 2:1 gegen die überlegenen Niederländer durch. Viermal wurden deutsche Auswahlteams zudem Vize-Weltmeister, weitere viermal scheiterte man erst im Halbfinale. Ihren Ruf als Turniermannschaft will die DFB-Elf nun auch in Südafrika bestätigen. "Ich bin da sehr zuversichtlich, dass wir mindestens ins Viertelfinale kommen", glaubt Thon und liefert auch gleich die Erklärung mit: "Wir haben wirklich eine gute Mischung im Kader." Bundestrainer Joachim Löw geht dabei mit dem jüngsten deutschen Kader seit 76 Jahren in die WM. Das Team hat ein Durchschnittsalter von 24,96 Jahren und wird schon "U25" genannt.

Löw setzt auf Neuer im Tor

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Löw und seine Nummer Eins
Bei der WM 2006 in Deutschland war Löw noch Assistent von Jürgen Klinsmann. Am Ende sprang nach dem 3:1 gegen Portugal bereits Platz drei heraus. Und bei der EM 2008 führte Löw das DFB-Team in eigener Verantwortung sogar ins Finale von Wien, das gegen Spanien nur knapp mit 0:1 verloren ging. Nun will Löw für den vierten WM-Titel sorgen. "Wir als Deutschland zählen auf jeden Fall zu den Mitfavoriten. Und unser Anspruch heißt natürlich auch, das Turnier zu gewinnen." Dabei muß Löw auf den verletzten Stammtorhüter Rene Adler (Bayer Leverkusen) verzichten. Als neue Nummer 1 bestimmte er Manuel Neuer (Schalke 04) Doch auch auf die Reservisten Tim Wiese (Werder Bremen) und Hans-Jörg Butt (Bayern München) wären gute Alternativen: "Ich denke, alle Torhüter verfügen über ganz große Qualitäten."

Wer ersetzt Ballack?

Problematisch sieht es im Mittefeld nach dem Ausfall von Kapitän Michael Ballack (FC Chelsea) aus. Doch gibt sich Löw zuversichtlich: "Das gab es ja immer auch mal in der Geschichte. Wenn wichtige Spieler ausfallen, rücken andere nach und wachsen über sich hinaus."

Bildunterschrift: Auf sie will sich der Bundestrainer verlassen: Bastian Schweinsteiger und Kapitän Philipp Lahm
Löw könnte hier an junge Spieler wie Sami Khedira (VfB Stuttgart) oder Mesut Özil (Werder Bremen) denken. Doch richten sollen es vor allem die Routiniers in allen Mannschaftsteilen: "Ich sehe Per Mertesacker (Werder Bremen) und die Bayern-Spieler Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Miroslav Klose. Die können die Mannschaft führen und leiten." Zum neuen Kapitän beförderte Löw indes den 26-jährigen Verteidiger Lahm.

Stürmer Cacau konnte überzeugen
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Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Cacau will in die Startelf
Für Tore sollen unter anderen die Bayern-Akteure Mario Gomez und Miroslav Klose sowie Lukas Podolski vom 1. FC Köln sorgen, die aber zuletzt in ihren Vereinen nicht immer überzeugen konnten oder auf der Reservebank saßen. "Bei aller Kritik, was diese Spieler betrifft, sie hatten einen großen Konkurrenzkampf, gerade die Münchner Spieler, und wenn sie aber zum Einsatz kamen, haben sie ihre Tore gemacht", meint Ex-Nationalspieler Thon. In Form war dagegen Stürmer Cacau vom VfB Stuttgart. Der gebürtige Brasilianer erzielte in der abgelaufenen Saison 13 Bundesligatreffer und ist nun als 29-Jähriger WM-Debütant. "Es ist ein Traum eines jeden Fußballers, bei der WM dabei zu sein. Und das ist bei mir so spät passiert, das freut mich besonders."

Der Bayern-Block

Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Nicht nur die Fans hoffen auf den WM-Titel in Südafrika
Insgesamt setzt Löw auf Blockbildung. Für Südafrika nominierte er einen Bayern-Block mit sieben Akteuren, außerdem jeweils vier Hamburger und Bremer sowie drei Stuttgarter Spieler. Gerade die Bayern-Profis stehen für Erfolg mit dem Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Nur der Champions-League-Triumph blieb ihnen verwehrt. Für Weltmeister Thon ist Blockbildung die richtige Entscheidung. "Denn nur mit solchen Blöcken ist man in der Vergangenheit auch Welt- oder Europameister geworden." Zufrieden ist Bundestrainer Löw mit den jüngsten Testspielsiegen in Ungarn (3:0) und gegen Bosnien-Herzegowina (3:1), "so dass wir jetzt einfach ein wirklich gutes Gefühl haben, mit diesem Kader zu diesem Turnier zu fahren." Und vielleicht heißt es dann am 11. Juli nach dem Endspiel von Johannesburg zum vierten Mal: "Deutschland ist Fußball-Weltmeister." (DEUTSCHE WELLE)

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